Berlin Festival 2007

Published April 30th, 2007

So hat sich Berlin seit der Wende zu einer absoluten Party- und Musikmetropole entwickelt, die für jegliche Formen von Subkulturen und neuen Strömungen offen ist und die den Metropolen dieser Welt wie New York, London, Paris oder Barcelona in nichts mehr nachsteht. Berlin – Inspirationsquelle für (Lebens-) Künstler aller Art.

Zeit, daß sich dieses Lebensgefühl auch in einem innerstädtischen Musikfestival wiederspiegelt:
Das Berlin Festival 2007 geht daher in seine dritter Runde mit einem aktualisierten und “urbanisierten” Konzept an den Start:

Wir präsentieren den Relaunch des Festivals, das nun in einer spannenden, neuen und (!) zentralen Location mitten im Herzen von Berlin und direkt um die Ecke vom Berlin-Hauptbahnhof (Seydlitzstrasse) stattfinden wird.

Trotz dieser Urbanität ist das Festivalgelände die reinste Stadt-Idylle: reichlich Natur, eine Menge Möglichkeiten zu sportlicher Aktivität (Beachvolleyball, Kleinfeld Soccer usw.) und jede Menge Ruhe-Inseln. Außerdem die stadtbekannte Tentstation (www.tentstation.de), die einzige Campingmöglichkeit im Zentrum Berlins!
Eine weitere Neuheit ist, dass das Fest in diesem Jahr am Freitag und Samstag über die Bühne gehen wird. Last but not least tritt das Vice Magazine die Nachfolge von Moshi Moshi bei der Präsentation der zweiten Bühne an und wird, seiner Marke gerecht werdend, den heißesten Avantgarde und Elektro von angesagten Szene-Labels wie Ed Banger, Kitsuné, Modular, Institubes etc. nach Berlin holen.

Das Berlin Festival findet am 27.07. und 28.07.2007 statt und 2-Tage-Tickets kosten faire 40 Euro (limitierte Festival Camping-Kombi-Tickets werden auch für kurze Zeit erhältlich sein).

Hier folgt die stolze Verkündung der ersten Namen auf der Hauptbühne:

Tocotronic

Hamburger Schule Legende Tocotronic werden ihr neues, im Spätsommer erscheinendes Album live vorstellen, während die Queen Of Rock Peaches exklusiv ihren einzigartigen Deutschlandauftritt in 2007 aufs Parkett legen wird. Die vom Musikexpress zum “Newcomer des Jahres” gekürten und gleichzeitig mit dem drittbesten Album des Jahres 2006 prämierten Texaner Midlake werden einen ihrer wenigen deutschen Festivalauftritte in 2007 absolvieren. Au Revoir Simone werden ihren charmant-unaufdringlichen Synthie-Pop, der zur Zeit Film-Regisseur David Lynch glücklich macht, darbieten. Abgerundet wird der erste Schwung an Bestätigungen durch Peter Bjorn And John, die im letzten Jahr mit “Young Folks” DEN Indie-Hit landeten und Datarock, die das Publikum mit ihrer wilden Mixtur aus tanzbarem Indie-Rock und funky Electro-Beats verzücken werden.

Auf der Vice Bühne wird es wie folgt zugehen:
MIT sind der heißteste Überschall-Krach, den Deutschland momentan zu bieten hat. Die Kilians machen gerade Abi, kommen aus einem kleinen Kaff aus Dinslaken und klingen wie die neuen Strokes. Die Band, die neben den Klaxons den Begriff “Nu Rave” wie keine zweite geprägt hat, heißt Shitdisco. Nach diversen Touren durch UK, Europa und den USA ohne ein Album veröffentlicht zu haben, folgt nun das langerwartete Debüt “Kingdom Of Fear”, das die Band auf die ganz großen Bühnen dieser Welt hieven wird. WhoMadeWho sind mit ihrem Discosound der 70er gepaart mit modernem Elektro mittlerweile durch Clubs rund um die Welt getourt und haben gerade die Aufnahmen zum im Herbst kommenden Album beendet. Ed Banger’s finest Uffie und ihr Produzent Feadz sind vom Geheimact zu Global-Playern geworden. Ihre Mischung aus Miami-Bass und Pop ist auf dem Weg in die Charts. Das New-Wave-Electro-Duo The Presets aus Sydney sind eine Modular-Band der ersten Stunde. Beim ersten Hören von Yes Boss fallen einem direkt Schlagwörter wie Grime und The Streets ein. Working-Class Attitüde und begabtes Songwriting schaffen hier Hits aus gleichen Teilen von Hip Hop, Garage und Elektro. X Vectors kommen aus dem Umfeld der bekanntesten schottischen Partyveranstalter “Optimo” – soundtechnisch handelt es sich bei den Jungs um eine Mischung aus New-Rave und klassischem Wave-Sound á la Bauhaus.

Weitere Namen sind im Gespräch und werden in Kürze bestätigt.

Allen Party-Heads sei noch gesagt, dass es natürlich, wie es sich für Berlin gehört, ein fantastisches After-Festival-Programm in den angesagten Bars und Clubs der Stadt geben wird.

Ja, die Mischung macht’s. Alt oder neu, zeitlos schön oder hip und angesagt, Indoor oder Outdoor, Nische oder Mainstream. Diese Gegensätze ziehen sich an und sind am Ende dennoch zweitrangig. Die Musik und das Programm zählen und werden vom Berlin Festival immer mit viel Liebe und Geschmack ausgewählt. Hippe Newcomer wie die Klaxons (2006) oder alte Ikonen wie Ian Brown (2005) lassen grüßen. Berlin sagt Danke.